Stadt Schleiden verfügt über größte Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im Südkreis

ene-Unternehmensgruppe weihte die 10. Ladesäule in ihrem Versorgungsgebiet auf dem Marienplatz in Gemünd ein – Bürgermeister Meister: „Das passt in die Gesamtstrategie unserer Stadt als Klima-Plus-Kommune“

Schleiden – Gemessen an ihren ca. 13.000 Einwohnern verfügt die Nationalparkstadt Schleiden über eine sehr dichte Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Sein E-Mobil kann man derzeit in Schleiden „Am Driesch“, ab sofort in Gemünd auf dem Marienplatz sowie am Ferienpark „Eifel-Chalet“ und schon bald auch in Vogelsang aufladen. Hinzu kommt das Angebot für E-Biker. „Eine Fahrradladestation steht derzeit bereits in Vogelsang zur Verfügung. Nach der Umgestaltung des Marktes in Schleiden wird aber auch hier die Möglichkeit bestehen, seinen Fahrrad-Akku aufzuladen“, berichtete Bürgermeister Udo Meister anlässlich der Einweihung der 10. E-Ladesäule der ene-Unternehmensgruppe auf dem Marienplatz in Gemünd.

„Auch bei den aktiven Ladevorgängen ist die Stadt Schleiden ganz vorne mit dabei“, verriet ene-Pressesprecherin Sandra Ehlen: „Allein im Dezember, so zeigt unsere Statistik, wurden 62 Ladevorgänge registriert. Übertroffen wurde diese Zahl nur noch durch Bad Münstereifel, wo es knapp 100 Aufladungen gab.“

„Der Ausbau der Ladeinfrastruktur passt in die Gesamtstrategie unserer Stadt als Klima-Plus-Kommune“, so Bürgermeister Meister. „Wir sind der ene-Unternehmensgruppe daher sehr dankbar, dass sie uns bei dem Erreichen unserer Klimaschutzziele behilflich ist.“ Schon heute leiste die Stadt nicht nur aufgrund umfangreicher energetischer Sanierungen etwas für den Klimaschutz, sondern produziere jährlich allein mit den städtischen Beteiligungen,  dem Bürgerwindpark Schleiden und dem Sunpark Herhahn, mehr regenerative Energie, als alle im Stadtgebiet am Stromnetz angeschlossenen Kunden zusammen benötigen. „Unsere Stadt ist damit unbestritten landesweit eine der erfolgreichsten Klima-Plus-Kommunen“, freute sich der Bürgermeister.

Markus Mertgens als Vertreter von der ene-Geschäftsführung    berichtete, dass man sämtliche E-Ladesäulen der „ene“ im Monitoring habe: „Wir können von unserem Unternehmenssitz aus Tarifgestaltungen vornehmen, Ladevorgänge steuern, aber auch Nutzer erkennen, die länger als die maximale Ladezeit einen Parkplatz besetzt halten.“

Das Stromtanken an den Säulen der ene-Unternehmensgruppe ist zurzeit noch kostenfrei. Über kurz oder lang wird jedoch ein Nutzungsentgelt für die Bereitstellung der Ladeinfrastruktur erhoben. Selbstverständlich können nicht nur Kunden der „ene“ die Ladestation über eine Kundenkarte freischalten, auch allen anderen Interessenten wird ein Zugang bequem per RFID-Karte ermöglicht.

Bei der Installation einer E-Ladesäule stellten besonders die Tiefbauarbeiten einen hohen Kostenfaktor dar, berichtete ene-Projektleiter Harald Brenner: „Die Planungen für den optimalen Netzanschluss sind daher für uns sehr wichtig.“ Auf dem Marienplatz vis-á-vis zum Amtsgericht können ab sofort zwei E-Mobile gleichzeitig Energie tanken. Eine durchschnittliche Vollaufladung dauere je nach E-Mobil zwei bis zweieinhalb Stunden.

„Also eine gute Gelegenheit, einen kleinen Stadtbummel zu machen“, so Udo Meister. Der Bürgermeister verriet abschließend, dass die Stadt Schleiden auch weiterhin von der Zukunft der E-Mobilität überzeugt bleibe: „Wir haben bereits ein zweites E-Mobil für die Rathausverwaltung in Auftrag gegeben.“

Eifeler Presse Agentur/epa

Bild : Ladesäule_Gemünd
Weihten die 10. E-Ladesäule im Versorgungsgebiet der „ene“ ein: Markus Mertgens (v.r.), Bürgermeister Udo Meister, ene-Pressesprecherin Sandra Ehlen, Andreas Glodowski (Stabsstellenleiter Stadtentwicklung) und ene-Projektleiter Harald Brenner. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa