KEV leistete schnelle Hilfe

Durch einen Erdschluss in einer Trafostation waren 1600 Haushalte im Mechernicher Stadtgebiet kurzzeitig ohne Strom – Durch Umleitungen und Notstromaggregat schnell wieder am Netz

Mechernich – Schnelle Hilfe leistete die KEV am Dienstagmorgen in Mechernich: Durch einen Kurzschluss an der Trafostation Ecke Rosengraben und Günnersdorferstraße hatte der Schutzschalter um 8.07 Uhr angesprochen und rund 1600 Haushalte vom Stromnetz genommen. Peter Jansen, einer der Anwohner, lobte: „Die KEV war schnell vor Ort und hat mit einem großen Notstromaggregat wieder für Strom gesorgt.“
Helmut Klaßen, Geschäftsführer der KEV, erläuterte: „Dort, wo das Erdkabel an der Trafostation ankommt, werden die einzelnen Adern aufgeteilt und an den Schutzschalter angeschlossen. An der Stelle, wo das Kabel abgesetzt wurde, hat es einen Erdschluss gegeben.“
Der dadurch entstehende Lichtbogen habe einen Teil der Isolierung verpuffen lassen, wodurch sich Qualm entwickelt habe. Deshalb sei vorsichtshalber die Feuerwehr alarmiert worden. Glücklicherweise stellte sich aber heraus, dass kein Brand entstanden war.
Klaßen: „Betroffen vom Stromausfall waren die Orte Strempt, Roggendorf, Denrath und Teile von Mechernich. Bereits gegen 8.30 Uhr waren bis auf die direkten Anwohner an der Station Rosengarten wieder alle angeschlossen.“ Die rund 90 Haushalte an der Trafostation werden kurzfristig mit einem großen Notstromaggregat bis zum Ende der Reparaturarbeiten mit elektrischer Energie versorgt.
„Wir rechnen damit, dass auch die Trafostation Dienstagabend wieder am Netz ist“, so Klaßen. Die KEV hat von der Netzwarte im Mutterkonzern Energie Nordeifel aus ständige Überwachungsmöglichkeiten des Stromnetzes im Versorgungsgebiet und hält 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag einen Notdienst vor, um im Störungsfall schnell regieren zu können.