Bekannte Marken, neues Gesicht, große Pläne

Neues Logo, neues Erscheinungsbild, neue Website – die ene ist im Aufbruch, das ist unübersehbar. Hintergrund für diesen kommunikativen Neustart ist das Bestreben, im Konkurrenzkampf mit anderen Energiedienstleistern so gut wie möglich wahrgenommen zu werden. Denn wie alle Unternehmen, die im Wettbewerb stehen, muss die ene nicht nur attraktive Angebote formen – sie muss ihre Kunden auch über deren Merkmale und Vorzüge informieren. Sie muss sichtbar sein. Um im Markt der Energieanbieter bestehen zu können, bedarf es überzeugender Antworten auf Fragen wie: Was dürfen unsere Kunden von uns erwarten? Wo wollen wir hin? Wofür stehen wir?

Die ene steht – schaut man sich an, was die Gruppe in den vergangenen Jahren hier in der Region bewegt hat – sicherlich zunächst einmal für Nachhaltigkeit. Und das in mehr als nur einer Hinsicht. Denn schon früh im neuen Jahrtausend, lange vor Fukushima und Atomausstieg, fassten Gesellschafter und Geschäftsführung der ene-Unternehmensgruppe den Entschluss, in Sachen Energiewende aktiv zu werden und hier in der Eifel konsequent auf nachhaltige Weise Projekte im Bereich der regenerativen Energien umzusetzen. Im Jahr 2010 errichtete die ene dann im Stadtgebiet Schleiden ihren ersten Solarpark. 1,3 Megawatt Leistung bedeuteten 370 mit nachhaltiger Energie versorgte Haushalte – und 800 Tonnen CO2-Einsparung im Jahr. Der Anfang war gemacht.

Inzwischen sind zu dem ersten Solarpark zwei weitere hinzugekommen. Einen weiteren großen Schritt in Sachen regionaler regenerativer Energieerzeugung machte die ene im vergangenen Herbst, mit der Inbetriebnahme des Bürgerwindparks Schleiden. Die dort errichteten modernen Windkraftanlagen können fast 13.000 Haushalte mit Strom versorgen. Bereits heute werden im Grundversorgungsgebiet der ene über 60% der gesamten Verbrauchsmenge aus regenerativen Energieanlagen erzeugt. Das selbsterklärte Ziel des Unternehmens, das mittelfristig erreicht werden soll, ist jedoch die 100%-ge Belieferung aller ene-Kunden mit Grünstrom aus eigenen regionalen Anlagen. Die besondere Herausforderung liegt darin, die Stromerzeugung aus natürlichen Ressourcen genau dann sicherzustellen, wenn die Kunden den Strom verbrauchen.

Auch wenn die regenerative Erzeugung in erster Linie aus der Verantwortung für den Schutz bzw. die Bewahrung der Natur vorangetrieben wird, stehen bei der ene nicht ausschließlich Umweltschutzaspekte im Vordergrund. Man fühlt sich genauso den Menschen verpflichtet, allen voran denen, die hier in der Region Zuhause sind. Man weiß, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien nur mit Zustimmung und Unterstützung derjenigen passieren kann und passieren wird, denen er dienen soll. Deshalb sucht man bei neuen Projekten schon im Vorfeld der Planungen den Kontakt mit alen Interessierten.

Dass bei der ene nicht allein die wirtschaftlichen Interessen eine wichtige Rolle spielen, sondern sie sich als Teil der Eifeler Gemeinschaft sieht, zeigt sich darüber hinaus in vielem. Die Lust und die Bereitschaft, sich im sozialen Alltag einzubringen, ist erkennbar, nicht nur durch das bekannte, langjährige Engagement bei der Tour de  Ahrtal und anderen publikumsstarken Gemeinschaftsaktivitäten. Insbesondere mit bzw. für Schulen gibt es viele Projekte, bei denen die ene kräftig mitmischt.

Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die Tatsache, dass die ene zu den bedeutenden Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben der Region zählt, möchte man der Unternehmensgruppe aufmerksame, interessierte Kunden wünschen. Der weitere Ausbau regenerativer Methoden der Energiegewinnung wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch einige schwierige Fragen aufwerfen. Dass verantwortungsbewusste, regional fest verankerte Unternehmen wie die ene an ihrer Beantwortung beteiligt sind, wäre wünschenswert.