„Unsere Schüler brauchen manuelles Arbeiten“

Über neue Lehrmaterialen wie Experimentierkästen für Physik und Elektronik, Energiesparbücher, Zeichnen-Lehrbücher und weitere Materialien über Stromerzeugung können sich die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule freuen. Wolfgang Schmitz, Leiter der Schleidener Förderschule, hatte eine „Wunschliste“ mit Lehrmaterialien erstellt, die über den Etat der Grundversorgung nicht so einfach abzudecken sind. Schmitz: „Die »ene« war so nett, sämtliche Wünsche zu erfüllen.“

Kerstin Zimmermann, Pressesprecherin der ene-Unternehmensgruppe, überbrachte die Materialien am vergangenen Dienstag zusammen mit der Auszubildenden Barbara Herr persönlich. „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit der Schule zusammen und haben bereits ein Fahrzeug und Elektroherde für die Lehrküche gesponsert. Wir sind beeindruckt von den guten Leistungen in der Schule und fördern hier deshalb besonders gern“, so Zimmermann.

Denn der überdurchschnittliche Anteil von 80 Prozent der Schüler geht nach der Schule direkt in Arbeit, Lehre oder sonstige Ausbildung, wie Schulleiter Schmitz informierte. Für seine Schüler seien praktische, manuelle Arbeiten sehr effektiv für Motivation und Lernerfolge, weshalb die gestifteten Lehrmittel sehr willkommen seien.

141 Schüler und Schülerinnen besuchen zurzeit die Schleidener Astrid-Lindgren-Schule, im Außenstandort in Dahlem-Schmidtheim sind es noch einmal 73. Von der ersten bis zur zehnten Klassen werden sämtliche Jahrgänge angeboten. Die hohe Anzahl von Schülern, die sich nach der Schule weiterbilden, erklärt Schmitz auch mit der guten Zusammenarbeit mit den Berufskollegs in Kall und Euskirchen.

Eifeler Presse Agentur/epa